Red Bull fliegt auf mobilen Content

Wir sind als Marke nicht nur Energy Drink Lieferant, sondern vor allem Content-Provider“, meint Philipp Herzog, bei Red Bull für internationale Kommunikation zuständig. Seine Rinder-Flagge weht über mehreren Sport- und Musikveranstaltungen täglich. Die dabei generierten Inhalte (Content) sollen auf einem neuen mobilen Portal verwertet werden. Gleichzeitig sollen insbesondere sportliche Zeitgenossen dazu bewegt werden, selbst Videos anzufertigen und auf die mobile Plattform zu laden. Im Heimatmarkt Österreich bietet Red Bull dazu gemeinsam mit dem Mobilfunk-Marktführer Mobilkom Austria nun ein Komplettpaket unter dem Namen Red Bull Mobile an. „Es geht bei uns um den Testmarkt Österreich“, erklärt Herzog, „Wir werden abhängig vom Erfolg überlegen, das auch in anderen Ländern zu bringen.“

Zwei Tarife, vier HSDPA-Handys (99 bis 499 Euro bei Vertragsabschluss für 24 Monate), eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung (49 Euro) und eine wasserfeste und stoßfeste Videokamera (VGA mit Tonaufnahme) mit Bluetooth 2.0+EDR (149 Euro) werden zu Beginn angeboten. Die Kamera kann nicht nur in der Hand gehalten, sondern etwa auch an Helmen, Oberarmen oder Fahrzeugen befestigt werden. SD-Karten halten bis zu 4 GByte Speicherplatz für die Videos vor. Die Filmchen können von Red-Bull-Mobile-Kunden über Bluetooth-Handys auf das Portal geladen werden. So soll rund um die Marke Red Bull eine mobile Community entstehen.

Der „Red Bull Mobile Tarif“ der Mobilkom beinhaltet monatlich je 1.000 Minuten für netzinterne Telefonate, netzinterne Videotelefonate, Anrufe in andere Mobilfunknetze und Verbindungen ins Festnetz, 1.000 Inlands-SMS und 1.000 netzinterne MMS sowie 1 GByte Datenvolumen. Mobiles Fernsehen über DVB-H kann ebenso unbegrenzt konsumiert werden, wie das Red Bull Mobile Portal. Die Nutzung kostet 1,49 Euro pro Kalendertag, an dem der Anschluss aktiv genutzt wird. Wird man an einem Tag nur angerufen, muss man nichts bezahlen. Alternativ kann man auch eine Monatspauschale von 39 Euro bezahlen, ist dann aber 24 Monate gebunden und kann dafür ein subventioniertes Handy erwerben. Die Anmeldegebühr beläuft sich auf 49 Euro.

Die Tarifvariante mit Tagesabrechnung kennt keinen Mindestumsatz, aber ein Fair-Use-Limit (300 Minuten Telefonie, 50 SMS, 20 MMS und 100 MByte pro Tag). Wird das Tageslimit in einem Rechnungsmonat mehr als dreimal überschritten, kann die Mobilkom den Vertrag kündigen. Werden die monatlichen 1.000er-Limits überschritten, zahlt man in beiden Tarif-Varianten mindestens 25 Cent pro Minute beziehungsweise Inlands-SMS und 10 Cent pro zusätzlichem MByte. Unter den feilgebotenen Endgeräten befindet sich auch das von ZTE eigens für Red Bull gefertigte RBM1 mit DVB-H, UMTS/HDSPA und 3-Megapixel-Kamera, das subventioniert 99 Euro kostet.

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