Vodafone beschleunigt das mobile Internet

Das mobile Internet als Markt mit großem Potenzial ist auch für Vodafone ein lohnendes Geschäftsfeld. Bestärkt durch die aktuellen Quartalszahlen, die weiter steigende Datenumsätze versprechen, hat das Unternehmen in Dresden die nächste Ausbaustufe des UMTS-Netzes vorgestellt. Innerhalb von sechs Monaten soll man dank neuer Technologie im gesamten Vodafone-UMTS-Netz schneller und effizienter surfen können.

„Praktische Vorteile“

Die neue Netztechnik, die der Hersteller Starent Networks für Vodafone bereitstellt, soll insbesondere das Routen mehrerer Teilnehmer in einer Funkzelle optimieren. „Praktische Vorteile in der Nutzung schneller Datendienste“ verspricht Vodafone-Technikgeschäftsführer Hartmut Kremling den UMTS-Kunden. Höhere Datendurchsätze und schnellerer Seitenaufbau seien der Effekt für die Nutzer des Vodafone-Netzes. Die bereits jetzt funktionierende schnellere Bedienung von zeitkritischen Anwendungen wie Voice over IP soll durch die Starent-Technologie „noch intelligenter“ funktionieren.

Investitionen in das Netz

Ein Nebeneffekt, der vor allem das Unternehmen, aber auch umweltbewusste Kunden interessiert, sind der sinkende Stromverbrauch und damit auch die sinkenden Kosten durch das neue Netz-Management. Verwendung finden dürften die freien Gelder unter anderem im weiteren Netzausbau, in den Vodafone jährlich einen hohen dreistelligen Millionenbetrag investiert. Man baue durch die neue Technik die Position als „Innovation Leader“ aus, für den Gesamtkonzern sei Deutschland durch diese und andere Entwicklungen das „innovative Herz von Vodafone“, sagt Kremling.

Konvergenz von Mobilfunk und DSL

Insbesondere durch die Verbindung mit Arcor ist für Vodafone die Verknüpfung von Mobilfunk und DSL ein wichtiges Thema geworden. Gemeinsam genutzte Netztechnik, sowie eine gemeinsame Strategie bei der Versorgung mit schnellen Internetanschlüssel per Mobilfunk oder Datenleitung sind für Vodafone und Arcor enge Berührungspunkte. Dort, wo ein DSL-Ausbau nicht wirtschaftlich ist, könne man mit mobilen Datenpaketen die Lücke schließen. Den „Durchbruch des mobilen Internets“ sieht Kremling dabei durch Netbooks, Laptops und Smartphones weiter voran getrieben. Mit den bisher gewonnenen 700.000 Kunden, die Connect-Cards und Datensticks nutzen, will man sich nicht zufrieden gebe, die Zielmarke liegt momentan bei einer Million.

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