Testsystem für mobile Webseiten

Mobiles Internet wird als Zukunftsanwendung gehandelt. Um vorab zu sehen, wie mobile Internetseiten auf einzelnen Geräten tatsächlich erscheinen, gibt es jetzt eine Anwendung von Keynote.

Mobiles Internet fungiert als Hoffnungsträger einer ganzen Branche. Schlecht für den neuen Geschäftszweig , wenn mobile Webseiten auf dem Display des PDA oder Handy nur als Zeichensalat erscheinen. Gegen derlei hilft eine neue Anwendung von Keynote Systems. Mit MITE (Mobile Internet Tet Environment) können Webseiten-Anbieter nun am eigenen Arbeitsplatz testen, wie ihre mobilen Seiten auf den Displays von rund 1600 unterschiedlichen mobilen Endgeräten erscheinen würden – bis hin zu einer Liste der angezeigten und nicht angezeigten Objekte.

Die Darstellungen beruhen auf einer Datenbank mit gerätespezifischen Softwaresimulationen, die Keynote dank guter Kontakte zu den Herstellern der Endgeräte am laufenden Band ergänzt. Optional sind bei mehreren Hundert Gerätetypen auch Test direkt am Gerät möglich, die ebenfalls vom Arbeitsplatz der Webseitenbetreiber aus erfolgen. Die Geräte sind dabei in Teststandorten von Keynote installiert. Von diesen unterhält die Firma weltweit rund 2400, teils in eigenen Rechenzentren, teils in Rechenzentren von Providern.

Wer den Anbieter testen möchte, kann sich die Anwendung KITE (KeynoteInternet Test Environment) für Tests der Web-Darstellung auf konventionellen PCs oder Laptops von der Webseite des Herstellers herunterladen und dann kostenlos testen, wie die Webseiten an fünf von 2400 Orten erscheinen. Wer mehr Orte möchte, muss zahlen. Das Keymile-Preismodell bezieht die Zahl der Standorte, die gewünschte Häufigkeit von Test und die Zahl der geprüften Seiten mit ein. Deshalb gestalten sich Preisangaben schwierig.

Keymile hat sich wie Konkurrent Gomez auf Website-Performance-Tests spezialisiert. In Europa ist das Unternehmen bisher wenig in Erscheinung getreten. Das soll sich allerdings nun ändern. In Deutschland sind bereits über 70 Keymile-Mitarbeiter aktiv, die größtenteils von dem übernommenen Anbieter Sigos (spezialisiert auf globales Roaming) stammen.

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