WeFind, die erste mobile Web 2.0 Community und Nachrichtensuchmaschine für das iPhone – und auch den Computer

prcenter.de) Die neuesten Handys und andere Geräte kommen manchmal mit einer offenen Schnittstelle auf den Markt in der Hoffnung, dass Softwareprogrammierer später neue Anwendungen für sie bereitstellen. Für das iPhone, den iPod Touch und auch den Computer erschien nun WeFind – die erste mobile Web 2.0 Suchmaschine. Mit dieser Anwendung bleibt man auch unterwegs informiert, da für den Leser über tausend professionelle News-Portale sowie Blog-Einträge durchsucht und in einem fünf-minütigen Rhythmus aktualisiert werden. Bei der Geo-Suche werden sogar Suchtreffer aus der Umgebung des Suchenden geliefert, wobei der Standpunkt des iPhone-Nutzers mit GPS festgestellt wird.

Bei der Eingabe des Suchwortes „Merkel“ findet der Nutzer eine Liste aktueller Nachrichten und Blogeinträge, eine Beschreibung der Politikerin in Wikipedia und den Standort des Bundeskanzleramtes inklusive Entfernungsangabe und Kartenansicht – vorausgesetzt der Nutzer befindet sich in Berlin Mitte. Die Suche nach „Donalds“ zeigt unter anderem Treffer zur Comic-Figur sowie passende Schnellrestaurants im Umkreis. Sucht der Nutzer nach Krankheiten, findet er neben Einträgen in Wikipedia auch Angaben zu Ärzten, welche die gesuchte Krankheit behandeln – auf Wunsch eingegrenzt auf eine Postleitzahl. Die automatische Erkennung des Suchthemas (z.B. Masern als Krankheit) und die nahtlose Integration der besten vertikalen Suchmaschinen (für Ärzte, Medikamente und Apotheken) ermöglichen eine effizientere Suche als bei Google.

Darüberhinaus kooperiert WeFind mit nationalen und internationalen Suchpartnern. So findet der Nutzer Bücher und weitere Produkte von Amazon, öffentliche Ausschreibungen vom Deutschen Ausschreibungsdienst, Arztbewertungen von DocInsider, Unternehmensinformationen von Firmenwissen.de, Arbeitgeberbewertungen von Kununu, Musik von Last.fm, Gebrauchtwaren von Trade-A-Game, Micro-Blogs von Twitter, Webcams von webcams.travel und Nachrichten aus dem Archiv von Welt.de.

WeFind Mobile ist im iTunes AppStore zum kostenlosen Download verfügbar und wurde seit Anfang Oktober über zehntausend Mal aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auf das iPhone heruntergeladen. Versionen für andere Handys und den Blackberry sind in Entwicklung. Und man kann sie auch als Web-Version am Computerbildschirm benutzen.

Ab etwa Januar 2009 wird die Suchmaschine WeFind durch eine Web-Community ergänzt. Ihre semantische Suche macht WeFind nicht nur für Privatpersonen (suchen und sich mit Freunden austauschen), sondern auch für größere Organisationen wie Behörden und Firmen attraktiv. Sie erleichtert die gezielte Suche nach Mitarbeitern, die über die gewünschten Kompetenzen verfügen und welche ohne die Hilfe der Suchmaschine schwer im weitverzweigten Firmengefüge zu finden wären.

Auf Wunsch können sich dann diese Mitarbeiter, abhängig von ihrem geografischen Standpunkt, Sprachkenntnisse, zeitliche Erreichbarkeit oder andere Kriterien, in immer neuen Kompetenznetzwerken bzw. Gruppen zusammenfinden. Das iPhone (oder Computer z.B. mit Chat) stellt dabei den Kontakt im Netzwerk her. Nach einer Diskussion kann der Experte die neuen Erkenntnisse in WeFind für andere publizieren und selbst als kompetenter Experte in News, Blogs, Foren, Wikipedia und Communities gefunden werden.

Alles was gefunden wurde, Ärzte, Apotheken, Expertenwissen oder auch Bilder, können von Mitgliedern als Orientierungshilfe für zukünftige Nutzer bewertet und empfohlen werden.

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Comments
One Response to “WeFind, die erste mobile Web 2.0 Community und Nachrichtensuchmaschine für das iPhone – und auch den Computer”
  1. Maksim sagt:

    ich finde wefind zu kompliziert, das geht mit dem gedanken der simplicity des iphones nicht einher, sprich, kann ich nach 2 minuten mit einem programm nicht umgehen oder es erfüllt nicht die erwartungshaltung (in diesem fall suche nach shops, friseure, lokalen nachrichten) taugt das programm nichts. locly und aroundme sind eingeschränkter und funktionieren besser. aber mal sehen, was sie zukunft diesem programm und uns noch bringt.

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