Funktioniert virales Mobile-Marketing via SMS?

Die Handyverbreitung in der Bevölkerung liegt bei über 100 %. Das nutzen jetzt auch immer mehr Unternehmen, um virale Botschaften via Mobile-Marketing zu streuen. Aber lohnt sich der Einsatz von Mobile-Marketing? Informationen dazu in diesem Artikel.

Unternehmen nutzen in Ihrer Unternehmenskommunikation und auch im Marketing immer mehr neue Medien. Sie verlassen die altbewährten Wege von Anzeigen, Pressemitteilungen und TV Spot. Junge Zielgruppen kann man so nicht mehr effektiv erreichen. Eine neue Möglichkeit, Botschaften zu verbreiten, ist das virale Marketing. Beim viralen Marketing werden Informationen, kleine Spots und Links über bestehende Netzwerke wie ein Virus verbreitet.

Für welche Netzwerke eignet sich virales Marketing?
Der kostengünstigste Weg für die Verbreitung von viralen Spots bzw. Botschaften ist die Mund-zu-Mund-Propaganda, das sogenannte Word-of-Mouth-Marketing. Aber auch über das Social Web verbreiten sich gut gemachte virale Marketing Kampagnen schnell. Seit Neustem werden auch mobile Endgeräte im sogenannten viralen Mobile-Marketing genutzt.

SMSen haben Potentiale im viralen Mobile-Marketing
Laut einer Studie der Fachhochschule St. Pölten hat virales Mobile-Marketing von Handy zu Handy Potenzial. Zumindest junge Leute würden sich demnach freiwillig Werbe-SMS auf ihr mobiles Endgerät schicken lassen. Etwa 53 Prozent der 550 Befragten im Alter von 14 bis 29 Jahren wären mit dem Empfang von Werbe-SMS oder -MMS einverstanden, so Studienleiter Helmut Kammerzelt.

Zwei Drittel dieser Personen (65 Prozent) würden die Nachricht – interessante, lustige oder aktuelle Inhalte vorausgesetzt – an drei bis fünf Freunde oder Bekannte weiterleiten. Das macht nach der fünften Weiterleitungsstufe des viralen Mobile-Marketing Inhalts zwischen 35.000 und 350.000 Personen, die man mit dem Erstversand einer SMS an 500 Empfänger erreichen kann. Eine beachtliche Zahl.

Welche Inhalte eignen sich für virales Mobile-Marketing via SMS? Studienleiterin Kati Förster stellt heraus, dass Musik, Klingeltöne und Handyspiele zu den absoluten Spitzenreitern bei der jungen Zielgruppe gehören – und gleichzeitig besonders geeignet sind für den Transport von Werbebotschaften. Wichtig ist also ein Unterhaltungswert, der neben der Botschaft mit dem viralen Mobile-Marketing übermittelt wird. Noch besser, wenn die Botschaft auch noch eine Gegenleistung für das Weiterleiten bietet. Beispielsweise Freiminuten oder Gratis-SMS.

Unternehmen, die jetzt bereits SMSen oder MMSen in ihre virale Marketing Kampagnen integrieren, sind ganz vorne dabei. Im Moment kann man mit viralem Mobile-Marketing noch eine sehr hohe Aufmerksamkeit erzielen. Es ist neu, spricht die Zielgruppe an und macht sie neugierig, ohne zu nerven.

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