Beste Umsatzvoraussagen für mobile payment

Das Handy entwickelt sich mehr und mehr zum Alleskönner. Bezahlen mit dem Telefon soll bald überall möglich sein.

Und Ökonomen, nicht nur in der Mobilfunkbranche, reiben sich schon jetzt freudig die Hände. Anlass dafür ist eine Studie der Unternehmensrater von Mücke, Sturm & Company. Mobilfunkbetreiber werden laut Schätzung der Experten bis 2011 durch Transaktionsgebühren, die bei Zahlung per Handy anfallen, frisches Geld in die Kassen spülen können. Zwar müsse mobile payment noch ein paar Hürden nehmen, doch in zwei Jahren sei eine in der Praxis anwendungstaugliche Lösung zu erwarten, verlautbart Martin Gauer – seines Zeichens Partner von Mücke, Sturm & Company.

In Zahlen ausgedrückt hieße das im Optimalfall 240 Millionen Euro Umsatz für die Anbieter, die von zehn Millionen zahlenden – im wahrsten Sinne des Wortes – Kunden generiert werden sollen. Die zentralen technologischen Elemente werden die SIM-Karten und neue NFC-Services (near field communication) sein. Fragen der Datensicherheit bei diesen NFC-Anwendungen, wie eben dem mobile payment oder auch mobile ticketing, können offenbar gut mit dem von SIM-Karten genutzten System gelöst werden. Und das wird auch notwendig sein, wenn Kontodaten und Keditkartennummern über das Mobiltelefon ausgelesen und versandt werden. Helfen soll dabei auch die neue Generation von SIM-Karten, die auf UICC-Standard basieren werden. Sie sollen neben besseren Sicherheitsstandards auch unabhängige Belegung von Speicherplätzen ermöglichen – deshalb sind Transaktionsgebühren vermutlich nicht die einzigen neuen Einnahmequellen die sich erschließen werden, so Mücke, Sturm & Company.

Über 40 Feldversuche in Europa und Asien haben gezeigt, dass NFC-Services bei den Kunden eine große Akzeptanz erfahren, da sie viele Dinge vereinfachen und keine neuen Geräte in großem Stil benötigen. Schließlich gibt es kaum noch einen Kunden in den Industrienationen, der kein Handy besitzt. Potenziell wäre die Technologie also eine neue Art des Geldausgebens für Millionen von Konsumenten. Doch die Aussichten auf eine solche eierlegende Wollmilchsau sorgt, wie so oft, für Uneinigkeit der beteiligten Akteure. Diese müssten sich, so proklamiert Gauer, an einen Tisch setzen und einen Business Case aushandeln – das habe bereits Frankreich erfolgreich vorgemacht.

Quelle: http://www.ecin.de/news/2009/05/14/13162/?rcol

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