Studie: Bestandskunden zeigen sich offen gegenüber Mobile Marketing

Köln-Bonn. Die Zahl der Mobile-Internet-Nutzer steigt rapide und damit auch die werbliche Ansprache beim Outdoor-Surfen. Die Ergebnisse der aktuellen Studie „Trend-Monitor Mobile Marketing 2010“ des Marktforschungsinstituts YouGovPsychonomics, für die über 1000 Bundesbürger repräsentativ befragt wurden, gibt Auskunft über die Penetration und Akzeptanz der Ansprache im Mobilen Internet.

Demnach geht bereits jeder zweite Internetnutzer mit seinem Handy oder Smart Phone mindestens einmal monatlich mobil online. Jeder Fünfte nutzt entsprechende Dienste sogar täglich. Shopping über das internetfähige Mobiltelefon ist dabei für mehr als ein Viertel aller Nutzer bereits ein Thema. Als Vorreiter erweisen sich hierbei die 30 bis 39-Jährigen, von denen fast die Hälfte bereits via Mobiltelefon online geshoppt hat.

Etwa jeder zweite Mobile-Internet-Nutzer wird bereits monatlich von Unternehmen kontaktiert, etwa ein Viertel sogar wöchentlich – besonders stark durch den eigenen Mobilfunkanbieter. Ein Drittel der Nutzer wurde auch durch andere Unternehmen, bei denen er bereits Kunde war, via Mobile Internet angesprochen. Nur jeder Zehnte wurde dagegen von einem Unternehmen beworben, bei dem er noch nicht Kunde war.

Gewinnspiele und Couponing etabliert, interaktive Ansätze noch selten

Die Art der Ansprache reduziert sich häufig noch auf Werbeanzeigen oder Links zu Werbebotschaften, aber bereits jeder dritte Kontaktierte wurde mit einem Gewinnspiel, weniger als jeder vierte mit einer Rabatt-Aktion beworben. Eine Aufforderung, ein Produkt zu testen oder zu kommentieren, erhielten 14 Prozent der mobil angesprochenen Nutzer. Interaktive Aktionen spielten bei lediglich zehn Prozent eine Rolle.

Hohe Akzeptanz bei Bestandskunden

Fast die Hälfte der Kontaktierten nimmt Marketingaktionen im Mobile Internet von Unternehmen, bei denen sie Kunde sind, positiv auf. Fast die gleiche Offenheit lässt sich aber auch bei der Ansprache durch Partner eines in Anspruch genommenen Bonusprogramms ablesen. Dagegen wird die Ansprache durch Unternehmen, mit dem man noch keinen Kontakt hatte, stark abgelehnt.

Als entscheidender Faktor für die Akzeptanz erweist sich die Möglichkeit, weitere Ansprachen abzulehnen. Darüber hinaus muss eine Ansprache einen unmittelbar nutzbaren Vorteil deutlich machen, so beispielsweise in entscheidungsrelevanten Produktinformationen oder konkreten Preisersparnissen.

Couponing und Location Based Marketing bevorzugt

So ergibt sich die höchste Akzeptanz bei Rabatt-Angeboten, gefolgt von Hinweisen auf günstigere Angebote zu einem bestimmten Artikel (auch direkt vor Ort) und der Aufforderung, seine Meinung zu einem Produkt zu äußern. Studienleiter Werner Grimmer kommentiert die Ergebnisse: “Unternehmen sollten aufgrund der steigenden Verbreitung und der hohen Akzeptanz auf Kundenseite beim Thema Mobile Marketing nicht länger zögern und ihren Kunden spürbare Mehrwerte bieten. Kooperationen mit Handelspartner spielen hierbei eine entscheidende Rolle, die genutzt werden sollte.”

Quelle: YouGovPsychonomics

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